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Truma Gerätetechnik GmbH & Co. KG Arbeitgeber des Jahres 2026

Große Organisationen stehen vor einer besonderen Herausforderung: Sie müssen Orientierung geben, ohne starr zu werden. Sie müssen weltweit wachsen und gleichzeitig kulturell verbunden bleiben.

Mit der TRUMA Group zeichnet TOP JOB 2026 einen Arbeitgeber aus, der genau diesen Spagat meistert – als familiengeführtes Industrieunternehmen mit internationaler Aufstellung, klaren Werten und einem ausgeprägten Führungsverständnis.

Warum die TRUMA Group zum Arbeitgeber des Jahres 2026 in der Größenklasse über 500 Mitarbeitende gewählt wurde, ordnet Prof. Dr. Gunther Olesch, HR-Vordenker, TOP JOB-Juror und langjähriger Geschäftsführer bei Phoenix Contact, ein.

Herr Prof. Dr. Olesch, was zeichnet die TRUMA Group als Arbeitgeber besonders aus?

Die TRUMA Group zeigt sehr eindrucksvoll, wie Arbeitgeberattraktivität aus einer klaren Haltung heraus entsteht. Hier ist spürbar, dass Werte nicht nachträglich definiert wurden, sondern tief im Selbstverständnis eines familiengeführten Unternehmens verankert sind – und systematisch in Führung, Strategie und Zusammenarbeit übersetzt werden.

Welche Rolle spielen Werte und Vision dabei?

Eine sehr zentrale. Die Vision „We pioneer worldwide leading solutions for unforgettable times outdoors“ ist nicht nur ein Anspruch an Produkte, sondern auch an das eigene Handeln. Besonders überzeugend ist, dass die Werte Courage, Connectedness, Adaptability und Sustainability regelmäßig überprüft und gemeinsam mit der nächsten Generation weiterentwickelt werden. Das schafft Kontinuität und Erneuerungsfähigkeit zugleich. “Die TRUMA Group verbindet unternehmerische Klarheit mit kultureller Tiefe und langfristigem Denken.” (Prof. Dr. Gunther Olesch, TOP JOB-Juror)

Wie wird Führung in einem so großen und internationalen Unternehmen wirksam gestaltet?

Die TRUMA Group arbeitet mit klaren Führungsprinzipien, die weltweit gelten und konsequent geschult werden. Wichtig ist dabei der Anspruch an Selbstreflexion, Ergebnisorientierung und Zusammenarbeit. Führungskräfte werden nicht allein gelassen, sondern über Leadership Ambassadors, Powergroups und internationale Austauschformate aktiv unterstützt. Das ist ein sehr professioneller Umgang mit Führung als lernendem System.

Wie bewerten Sie den Umgang mit New Work und neuen Technologien?

Sehr reflektiert. Schon vor der Pandemie gab es klare Regelungen zu Future Work und Homeoffice. Gleichzeitig wird bewusst auf Vertrauen gesetzt – Führungskräfte steuern situativ, nicht schematisch.

Beim Thema KI zeigt sich ein weiteres Qualitätsmerkmal: Risiken wurden ernst genommen, gleichzeitig aber strukturiert Kompetenzen aufgebaut, Governance definiert und Use Cases entwickelt. Das ist verantwortungsvolle Innovation.

Nachhaltigkeit ist bei der TRUMA Group stark präsent. Wie wirkt das auf die Arbeitgeberattraktivität?

Nachhaltigkeit ist hier kein Add-on, sondern Teil der Unternehmens-DNA – seit Jahrzehnten.

Der verantwortungsvolle Umgang mit Ressourcen, Investitionen in erneuerbare Energien und die klare Ausschüttungslogik zugunsten von Umwelt- und Sozialprojekten senden ein starkes Signal: Unternehmerische Verantwortung endet nicht am Werkstor. Das wirkt identitätsstiftend – gerade für Mitarbeitende.

Warum ist die TRUMA Group aus Ihrer Sicht Arbeitgeber des Jahres?

Weil sie zeigt, dass Größe kein Hindernis für Menschlichkeit, Werteorientierung und Entwicklung ist. Die TRUMA Group verbindet unternehmerische Klarheit mit kultureller Tiefe und langfristigem Denken. Das ist genau die Art von Arbeitgeber, die in einer zunehmend komplexen Arbeitswelt Orientierung geben kann.