Der Ausbau der Caravaning-Infrastruktur ist und bleibt ein TOP-Thema für den DCHV. Neue Branchendaten des Forum Camping- und Caravaning-Wirtschaft haben gezeigt, welche Chancen der Campingtourismus dem Caravaning-Handel bietet. Die Ergebnisse einer ADAC-Umfrage unterstreichen zudem das hohe Potenzial.
Laut der aktuellen ADAC-Umfrage haben 25 Prozent der Bevölkerung ab 16 Jahren in den vergangenen vier Jahren einen Campingurlaub unternommen oder planen dies in den kommenden zwei Jahren. Das entspricht rund 17 Millionen Menschen – zwei Millionen mehr als 2023. Camping gewinnt weiter an Bedeutung.
Besonders ausgeprägt ist das Interesse bei jüngeren Zielgruppen: Unter den 16- bis 39-Jährigen zählen 39 Prozent zur Camping-Zielgruppe. Auch die Vielfalt der Urlaubsformen wächst. Wohnmobile und feste Mietunterkünfte auf Campingplätzen stehen bei den Reiseplänen hoch im Kurs; ebenso steigt das Interesse an Caravans, Campingbussen und Minicampern.
Für den Caravaning-Handel sind zwei Entwicklungen besonders relevant: Der Anteil der Nutzer von Mietfahrzeugen steigt von 35 auf 40 Prozent. Gleichzeitig gewinnen kleinere, naturnahe Übernachtungsangebote an Bedeutung: 56 Prozent der Befragten mit naturnahen Campingplänen möchten auch im Haupturlaub Microcamping nutzen, etwa auf Bauernhöfen oder bei Winzern.
Aus DCHV-Sicht bieten diese Ergebnisse Ansatzpunkte für (Ver)Miet-Angebote und Kooperationen mit regionalen Stellplatzanbietern. Naturerlebnis, Spontanität und Flexibilität bleiben zentrale Reisemotive – und damit wichtige Themen für die Kundenansprache. Die ADAC-Umfrage / Ergebnisse liegen als zum Download bereit.

