Der Reisemobilhersteller Ahorn Camp hat an seiner Hauptniederlassung in Speyer sein neues Ersatzteil- und Zubehör-Logistikzentrum offiziell eröffnet. Mit einer Investitionssumme von rund 750.000 Euro und einer Bauzeit von nur sechs Monaten setzt das Familienunternehmen damit einen zentralen Meilenstein in seiner Wachstumsstrategie und optimiert zugleich seine gesamte Supply Chain.
„Wir schaffen hier die Infrastruktur, um unsere Händler schneller zu bedienen und unsere Wachstumsziele für 2026 zu erreichen“, erklärte Geschäftsführer Alexander Reichmann bei der Eröffnungsfeier in Anwesenheit von Staatssekretärin Petra Dick-Walther, Oberbürgermeisterin Stefanie Seiler und knapp 30 weiteren Vertretern aus Wirtschaft und Politik.
Technologie und Nachhaltigkeit als Erfolgsfaktor
Das neue Logistikzentrum erstreckt sich über 400 m² und vereint auf zwei Ebenen mit einer Höhe von bis zu 6,5 Metern modernste Lagertechnik für Ersatzteile und Zubehör. Ein spezialisiertes Lagermitarbeitenden-Team steuert von hier aus den gesamten Warenfluss – von der Werkstattversorgung bis zur Händlerbelieferung in ganz Europa.
Das Gebäude verfügt über ein nachhaltiges Energiekonzept mit Solarpaneelen, einer vollständig netzunabhängigen Stromversorgung und drei E-Ladesäulen. Damit arbeitet das Logistikzentrum energetisch autark und erfüllt hohe Anforderungen an Energieeffizienz und Umweltverantwortung.
Baustein der neuen Partnerschaft mit der Erwin Hymer Group
Mit der in diesem Jahr gestarteten Produktionskooperation mit der Erwin Hymer Group positioniert sich Ahorn Camp für die nächste Wachstumsphase. Gemeinsames Ziel ist es, eine der modernsten und qualitativ hochwertigsten Reisemobil-Generation Europas – auf Basis des neuen Renault Master – auf den Markt zu bringen. „Das neue Logistikzentrum schafft die infrastrukturelle Basis für weiteres Wachstum, verbesserte Servicequalität und eine nachhaltige Unternehmensentwicklung“, fasst Alexander Reichmann zusammen.
Effizienz und Standortentwicklung in Speyer
Durch die Zusammenführung von Fahrzeuglager, Ersatzteillogistik, Werkstatt und Auslieferung am Standort Speyer entstehen deutlich effizientere Prozesse und kürzere Durchlaufzeiten. Die Entscheidung, in Speyer zu investieren, ist zugleich ein klares Bekenntnis zum Standort Rheinland-Pfalz und zur regionalen Wertschöpfung: Am Bau waren überwiegend regionale Unternehmen beteiligt – von der Planung, über die Finanzierung bis zur technischen Ausstattung.
